Spiel und Spaß
Spiel und Spaß für Mucki und Yuyu
Da Mucki und Yuyu im Haus leben, sieht dieses inzwischen aus wie ein Schweizer Käse: Fast überall sind Katzenklappen in den Türen, so haben sie ca. 180 m² zur Verfügung und können auch auf den Dachbalken herumklettern.
Unser Freigänger Fuzzy ist den ganzen Tag mit "mausen" beschäftigt und kennt keine Langeweile. Damit sich auch die Hausdamen nicht langweilen, verstreuen wir das Trockenfutter (nur Feuchtfutter gibt es im Napf) im Haus, auf dem vernetzten Balkon und auf dem Dachboden: In Kratzbäumen, auf Fensterbrettern, in alten Toilettenrollen, auf dem "Fummelbrett", im Bällebad und überall auf dem Teppich verstreut. Yuyu liebt Wasser, deshalb bekommt sie ihre Ostereier (die schwimmen prima auf der Wasseroberfläche) in einem Hundenapf und fischt munter drauf los.
Das schont Gardinen, Tapeten und die Hausdeko.
Abends haben wir dann unsere "stille Stunde". Wenn die Hunde im Körbchen liegen und Ruhe einkehrt, treffen sich alle Katzen mit mir im Arbeitszimmer. Jetzt ist Zeit zum Schmusen, zum Bürsten und gemeinsamen Spiel.
Fuzzy schnurrt dann laut und deutlich, als hätte er einen Schiffsmotor angeschmissen, wie Heino immer sagt. Mucki rollt sich auf den Rücken und gurrt leise vor sich hin. Lange hat es gebraucht, bis sie sich dies gestattete. Noch heute guckt sie mich manchmal vorwurfsvoll an und scheint zu sagen: "Du bist schuld, dass mir diese Haltungslosigkeit passiert!" Ich nehme immer alle Schuld auf mich und freue mich über ihre zarten und scheuen Berührungen.
Und Yuyu, der kleine Wirbelwind? Schwer fällt es ihr, zur Ruhe zu kommen. Sie kuschelt sich kurz an mich und leckt meine Füße mit ihrer sehr rauhen Zunge. Erst, wenn Fuzzy und Mucki ihre Schlafplätze eingenommen haben, kommt Yuyu und rollt sich in meinem Arm ein. Auch sie beginnt erst allmählich zu schnurren. Zart und leise, aber vernehmlich.





